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Konkrete Zahlen können wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht nennen. Um Ihnen oder euch eine seriöse Finanzierung vorstellen zu können, müssen wir erst ein Objekt haben, auf dem die Architekt/inn/en unsere genossenschaftliche Idee realistisch planen können und wir anhand deren Kalkulationen unsere Finanzierung mit unseren Berater/inne/n und den Banken erstellen können.

Ein mögliches Modell zur Finanzierung bei 20% Eigenkapital können wir aber, anhand einer angenommen Summe von 7 Mio € für einen Neubau (inkl. Grundstück) mit Zahlen erläutern. Bei einem Ausbau sind die Zahlen andere, aber das Prinzip identisch:

Jede/r Mitbewohner/in zahlt durchschnittlich eine einmalige Einlage von 25 T€ (abhängig von der qm-Zahl, der zu bewohnenden Wohnung), die verzinst wird. Sollte ein/e Bewohner/in vorzeitig ausziehen und nicht das Wohnrecht in der Genossenschaft aufrechterhalten wollen, kann die Einlage auch – unter Einhaltung einer noch zu bestimmenden Frist – wieder ausgezahlt werden, bzw. von einem Neuzugang übernommen werden. Die Summe der Einlagen aller Bewohner/innen sind die notwendigen 20% Eigenkapital, die Banken für die Vergabe von Baukrediten verlangen.

Der Mietzins wird ausschließlich zur Abzahlung des Kredites und zur Bildung von Rücklagen verwendet, mit den Mieteinnahmen soll kein Profit erzielt werden, sondern ausschließlich kostendeckend gewirtschaftet werden. Wir streben eine Miete an, die jetzt marktüblich sein soll, die aber zukünftig nicht mit dem Markt wachsen wird. Die Höhe des qm-Preises ist abhängig vom Preis bzw. der Lage (Bezirk) des Grundstücks und dem Baustandard (ökologische Aspekte).